Kaiserschützenregiment Nr. I |
| Sie befinden sich: | http://www.Kaiserschuetzen.at/Geschichte des Regimentes | Send Mail |
![]() |
|
Mit der Entstehung der Landesverteidigung in Tirol im Jahr 1323 beginnt die Geschichte der Landesschützen, ab 1917 Kaiserschützen, und somit auch die des Kaiserschützenregimentes Nr.I. 1813 sind die Landesschützen erstmalig namentlich in Erscheinung getreten. Mit Sanktionierung durch den Kaiser am 19. September 1870 wurden die Landesschützen ein Teil der Landwehr und in zehn Bataillone gegliedert. Am 1. Mai 1893 wurden diese Bataillone in die drei Landesschützenregimenter umstrukturiert. ![]() Hier beginnt die Geschichte des I. Regiments. Das Landesschützenregiment Nr. I wurde aus den Landesschützenbataillonen Nr. I Unterland, Nr. II Innsbruck/Wipptal, Nr. III Oberinntal und Nr. X Vorarlberg formiert und hatte seinen Regimentsstab in Innsbruck. Mit der Heeresreform 1901 wurde die K.k. 88. Landesschützenbrigade mit Standort Innsbruck, bestehend aus den Landesschützenregimentern I und II aufgestellt. Das I. Regiment wurde in K.k. Landesschützenregiment Innsbruck Nr. I umbenannt. 1906 wurde das Regiment nach Trient verlegt und als Gebirgs- und Grenzschutztruppe ausgebildet und verwendet. Der Name lautete ab diesem Zeitpunkt: K.k. Landesschützenregiment Trient Nr. I. Noch als Tiroler Landesschützen gehorchten wir dem Kriegesruf: Nach dem Kriegseintritt Italiens 1915 wurde das Regiment an die Südfront verlegt,wo es hauptsächlich an den Brennpunkten Ortler,Tonale Gardasee, Col di Lana, Monte Grappa, Ortigara, Fleimstal, Sieben Gemeinden, Flitsch und am Isonzo zum Einsatz kam. AM 16. Jänner 1917 wurden auf Befehl SM Kaiser Karl I. die drei Landesschützenregimenter in Kaiserschützenregimenter umbenannt. Mit dem Zusammenbruch der Donaumonarchie im November 1918 und der damit verbundenen Auflösung der Kaiserschützenregimenter endet auch die militärische Geschichte des Kaiserschützenregimentes Nr. I. Die Regimentskommandanten bis 1918
Die Träger des Maria Theresien Ordens des ersten Regimentes: Oberleutnant Alfred Enrich, für seinen Einsatz auf der Valmorbia 1916 Oberleutnant Wilhelm Licka, für seinen Einsatz auf der Punta San Matteo 1918 Träger der Goldenen Tapferkeitsmedaille:
Landesverteidigungskommandant von Tirol und Vorarlberg Feldmarschalleutnant Josef Freiherr von Philippovic führte 1870 einen Federschmuck für die Kappen der Landesschützen ein. Es wurde sowohl Geierfeder als auch Spielhahnstoß getragen. Ab 1884 wurde nur noch die Geierfeder getragen, welche bis 1887 blieb. 1887 bis 1906 wurde die Feldkappe ohne Federschmuck getragen. 1887 wurde zur schwarzen Hose, eine hechtgraue Bluse und ein kapuzenloser schwarzer Mantel eingeführt. 1906 Einführung der neuen Uniformen:
Das Kaiserschützenregiment Nr. I bestand aus dem Regimentsstab (90 Mann), 4 Bataillonen (4.600 Mann) und 4 Geb. Maschinengewehrabteilungen (160 Mann), Dazu kamen 510 Pferde und 5 zweispännige Fuhrwerke Bewaffnung Regiment: 16 MGs mit insgesamt 56.240 Schuß 100 Schuß Gewehrmunition pro Mann im Troß Repetierstutzen Steyr-Mannlicher Modell 1895 (M95) samt Bajonett: Mannschaft vom Zugsführer abwärts, Kompagniehornisten, Stabsführer Kurzer Offiziers-Gefechtssäbel und Repitierpistole: Offiziere, Fähnriche, Stabsoberjäger, Oberjäger, Regiments- und Bataillonshornisten Kurzer Unteroffiziers-Gefechtssäbel: Fahnenträger, Rechnungsunteroffiziere, Standesführer, Sanitätsunteroffiziere, Waffenmeister Ausrüstung Regiment: 32 Krampen, 32 langstielige Schaufeln, 272 Drahtscheren, 64 Holzwerkzeuge, 400m Eisendraht und 29kg Ektrasit, 13 Telefonstationen mit 19,5km Leitung, 52 Flaggensignalstationen, 26 Lichtsignalstationen Mann in Marschadjustierung:
|
| Startseite | |
| Termine | |
| Aktivitäten | |
| Informationen | |
| Tiroler Identität | |
| Geschichte | |
| Fotos 2010 | |
| Fotos 2009 | |
| Fotos 2008 | |
| Fotos 2007 | |
| Fotos 2006 | |
| Impressum | |
| Links | |
| Museum | |
Top | Startseite | Kontakt
(c)2008 Kaiserschuetzen.at - all rights reserved. Screendesign: Kraler Alfons |